Dein Kind kommt in Mathe nicht mehr mit und verliert das Selbstvertrauen? Das solltest du stattdessen tun!

Es ist wirklich frustrierend, wenn dein Kind in Mathe einfach nicht mehr mitkommt und beginnt, das Selbstvertrauen zu verlieren. Viele Eltern reagieren darauf, indem sie ihre Kinder zur Strafe länger lernen lassen, doch das kann oft zu mehr Stress und Widerstand führen. Es gibt jedoch effektivere Ansätze, um deinem Kind zu helfen, seine Mathematikfähigkeiten zu verbessern und sein Selbstvertrauen wieder aufzubauen.

1️⃣ Kurze, fokussierte Lerneinheiten

Anstatt dein Kind zu langen Lernsessions zu zwingen, teile den Lernstoff in kleine, überschaubare Einheiten auf.

Warum ist das wichtig?

  • Vermeidung von Überwältigung: Kleine Lerneinheiten machen den Stoff leichter verdaulich und verhindern, dass dein Kind sich überfordert fühlt.
  • Verbesserte Konzentration: Kürzere Einheiten ermöglichen es deinem Kind, sich besser zu konzentrieren, ohne dass die Aufmerksamkeitsspanne erschöpft wird.

Wie kann man das umsetzen?

  • Plane 15- bis 20-minütige Lerneinheiten mit klaren Zielen.
  • Nutze Timer, um die Einheiten und die Pausen klar zu strukturieren.
  • Wiederhole die Einheiten regelmäßig, um das Gelernte zu festigen.

2️⃣ Positive Verstärkung

Positive Verstärkung kann Wunder wirken, um die Motivation und das Selbstvertrauen deines Kindes zu stärken.

Warum ist das wichtig?

  • Motivation durch Anerkennung: Lob und Belohnungen motivieren dein Kind, sich weiter anzustrengen und dranzubleiben.
  • Aufbau von Selbstvertrauen: Positive Rückmeldungen zeigen deinem Kind, dass es Fortschritte macht und seine Anstrengungen wertgeschätzt werden.

Wie kann man das umsetzen?

  • Lobe dein Kind für jeden kleinen Fortschritt, den es macht, egal wie klein dieser erscheinen mag.
  • Setze kleine Belohnungen für das Erreichen von Lernzielen ein, wie ein Extra-Spielzeit oder ein kleines Geschenk.
  • Führe ein Belohnungssystem ein, bei dem Punkte gesammelt werden können, die gegen größere Belohnungen eingetauscht werden können.

3️⃣ Spielerisches Lernen

Integriere mathematische Konzepte in alltägliche Aktivitäten und Spiele, um das Lernen interessanter und relevanter zu machen.

Warum ist das wichtig?

  • Lernen durch Spaß: Spielerisches Lernen macht das Thema greifbarer und weniger bedrohlich.
  • Relevanz im Alltag: Durch die Einbindung von Mathe in den Alltag sieht dein Kind, dass Mathe überall ist und nützlich sein kann.

Wie kann man das umsetzen?

  • Nutze Spiele, die mathematische Konzepte beinhalten, wie Brettspiele oder Apps.
  • Integriere Mathe in tägliche Aktivitäten, wie das Kochen (Messen und Wiegen) oder das Einkaufen (Preisvergleich und Geld zählen).
  • Ermutige dein Kind, Mathe in seiner Umgebung zu entdecken und anzuwenden, z.B. beim Zählen von Gegenständen oder dem Berechnen von Entfernungen.

Fazit

Durch die Anwendung dieser drei Strategien - kurze, fokussierte Lerneinheiten, positive Verstärkung und spielerisches Lernen - kann dein Kind nicht nur seine Mathematikfähigkeiten verbessern, sondern auch wieder Freude am Lernen finden. Diese Ansätze helfen, das Selbstvertrauen zu stärken und die Hausaufgabenzeit entspannter und produktiver zu gestalten.

Denke daran, dass es nicht nur darum geht, die Aufgaben zu erledigen, sondern auch darum, positive Lerngewohnheiten zu entwickeln, die deinem Kind langfristig zugutekommen. Wenn du weitere Tipps und Strategien zur Lernförderung und Unterstützung deines Kindes im Schulalltag erhalten möchtest, folge mir für mehr wertvolle Inhalte!

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Heike Müller - Lerntherapeutin für LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) und Dyskalkulie (Rechenschwäche) in Hamburg