Verschwende deine Zeit nicht damit, dein Kind zu zusätzlichen Übungen zu drängen, ehe du das nicht verstanden hast.

Dieser Satz mag auf den ersten Blick provokant wirken, aber er trägt eine wichtige Botschaft in sich. Viele Eltern sehen sich in der Rolle des unbeirrbaren Unterstützers, der stundenlang beim Üben zusieht und zusätzliche Arbeitsblätter ausdruckt. Doch ist das wirklich der beste Weg, um deinem Kind zu helfen? Es gibt einen entscheidenden Faktor, der den Erfolg deines Kindes maßgeblich beeinflusst: die richtige Unterstützung.

Der Mythos der endlosen Übungen

Es ist egal, ob du deinem Kind stundenlang beim Üben zusiehst. Es ist auch egal, wie viele zusätzliche Arbeitsblätter du ihm gibst. Die Realität ist, dass bloßes Üben ohne die richtige Strategie oft nicht die gewünschten Ergebnisse bringt. Viele Kinder, die Lernschwierigkeiten haben, benötigen mehr als nur zusätzliche Aufgaben. Sie brauchen gezielte und individuelle Förderung.

Der entscheidende Faktor: Die richtige Unterstützung

Es gibt einen Faktor, der den Erfolg deines Kindes so stark beeinflusst, wie kein anderer: die richtige Unterstützung. Lernschwierigkeiten erfordern eine gezielte und individuelle Förderung, die über das einfache Üben hinausgeht. Kinder brauchen maßgeschneiderte Strategien und emotionale Unterstützung, um ihre Herausforderungen wirklich zu meistern.

Drei Schlüsselbereiche für den Erfolg

  1. Individuelle Förderung

    • Warum es wichtig ist: Jedes Kind lernt anders und hat individuelle Stärken und Schwächen. Eine allgemeine Übungsroutine wird diesen Unterschieden nicht gerecht.
    • Wie es funktioniert: Passe die Lernmethoden an die spezifischen Bedürfnisse deines Kindes an. Dies kann durch die Zusammenarbeit mit Lerntherapeuten, spezialisierten Lehrern oder durch den Einsatz individueller Lernprogramme geschehen.
    • Beispiel: Wenn dein Kind Schwierigkeiten im Lesen hat, könnte eine Methode wie das lautgetreue Lesen, bei dem Wörter nach ihrer Lautstruktur gelesen werden, effektiver sein als einfach nur mehr zu lesen.
  2. Langfristige Strategien

    • Warum es wichtig ist: Kurzfristige Lösungen mögen sofortige Erleichterung bringen, aber sie lösen nicht das zugrunde liegende Problem.
    • Wie es funktioniert: Vermittelte Techniken und Strategien, die langfristig helfen. Dies kann das Erlernen von Lernstrategien sein, die Entwicklung guter Lerngewohnheiten oder das Training von Problemlösungsfähigkeiten.
    • Beispiel: Anstatt nur Vokabeln auswendig zu lernen, könnte das Kind Techniken wie die Verwendung von Mnemonics (Gedächtnishilfen) erlernen, um die Informationen langfristig zu behalten.
  3. Emotionale Unterstützung

    • Warum es wichtig ist: Lernschwierigkeiten gehen oft mit Stress und einem geringen Selbstwertgefühl einher. Ohne emotionale Unterstützung können diese Gefühle das Lernen weiter erschweren.
    • Wie es funktioniert: Stärke das Selbstvertrauen deines Kindes und reduziere Stress durch positive Verstärkung und Verständnis. Dies kann durch regelmäßige Gespräche, Ermutigungen und durch das Schaffen einer unterstützenden Lernumgebung geschehen.
    • Beispiel: Lobe dein Kind für seine Bemühungen und Fortschritte, nicht nur für die Ergebnisse. Zeige Verständnis für seine Herausforderungen und feiere auch kleine Erfolge.

Fazit

Zusätzliche Übungen allein sind oft nicht die Lösung für Lernschwierigkeiten. Was wirklich zählt, ist die richtige Unterstützung. Durch individuelle Förderung, langfristige Strategien und emotionale Unterstützung kannst du deinem Kind helfen, seine Herausforderungen zu meistern und erfolgreich zu lernen.

Probiere diese Ansätze aus und beobachte, wie sich das Selbstvertrauen und die Lernfähigkeit deines Kindes verbessern.

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Heike Müller - Lerntherapeutin für LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) und Dyskalkulie (Rechenschwäche) in Hamburg